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anna_mariaAnna-Maria

Mein Name ist Anna-Maria und ich wurde 1987 in Steyr geboren. Aufgewachsen bin ich in St. Florian bei Linz, wo ich zur Zeit immer noch wohne. Ich hätte es im Leben nicht besser treffen können. Ich wuchs in einem liebevollen Elternhaus auf, meine Mama arbeitete zu Hause als Tagesmutter, wodurch ich nicht nur immer ein warmes Mittagessen, sondern auch jede Menge Spielgefährten hatte. Mein Papa arbeitet in der VOEST.

In meiner Kindheit war es üblich, Sonntags die heilige Messe zu besuchen und ich war in meiner Volksschulzeit sogar Ministrant, was sich jedoch änderte, als meine Eltern zu unserem Herrn Jesus Christus fanden. Ich war etwa 14 Jahre alt und besuchte das Gymnasium, wo ich mich vor allem für die Naturwissenschaftlichen Fächer Physik und Biologie interessierte. Aufgrund dieser Interessen und der Tatsache, dass ich ein pubertierender Teenager war, lehnte ich den Glauben meiner Eltern absolut ab, ja verspottete ihn sogar.

Diese Einstellung verstärkte sich noch durch den Tod meines Hundes, für den ich Gott persönlich die Schuld gab (paradoxer weise glaubte ich seit meiner Kindheit an einen Gott, hatte jedoch durch die katholische Kirche ein sehr verfälschtes Bild von ihm). Ich beschloss Gott zu ignorieren und zu behaupten, es gäbe ihn nicht, was ich bis zu meinem Matura-Jahr durchhielt.

Als ich jedoch mitten in den Vorbereitungen steckte (etwa 2 Tage vor meiner mündlichen Matura) und wusste, dass ich noch nicht einmal die Hälfte des Stoffes beherrschte, „betete“ ich zum ersten Mal nach über vier Jahren - wenn man das Wort "Help" als Gebet bezeichnen kann - und bereute es zwei Sekunden später schon wieder.
Nichtsdestotrotz bestand ich die Matura mit den besten Noten in meiner gesamten schulischen Laufbahn. Ich ärgerte mich sehr darüber, da mir klar war, dass es nicht mein Verdienst war.

Jedoch regte es mich zum Nachdenken an und ich begann mit meinen Freundinnen, die gläubig waren, über Gott zu reden. Sie trieben mich in den Wahnsinn, da sie alle meine Argumente gegen Gott entweder entkräfteten, oder mit den Satz „Des was i ned, oba i glaub trotzdem dass des so is“ beantworteten.

Um besser gegen sie gerüstet zu sein, begann ich schließlich, die Bibel zu lesen. Ich durchforstete das Neue Testament und betrachtete jedes Wort aus verschiedenen Blickwinkeln, doch wirklich widerlegen konnte ich nichts. Als ich etwa 2 Monate intensives „Bibelstudium“ betrieben hatte, konnte ich die Aussage hinter den Wörtern einfach nicht mehr ignorieren.

Mir wurde klar, dass das,  was die Bibel über Jesus aussagt, selbst wenn nur ein Teil davon wahr wäre, einfach großartig ist. Nachdem ich durch viele Gespräche mit meinen Freunden und Eltern auch die letzten Zweifel beseitigt hatte, habe ich mein Leben Jesus anvertraut. Ich wußte, dass Jesus Christus real war und er auch für meine Schuld am Kreuz bezahlt hat.

Seither hat mir der Herr viel geschenkt, nicht nur im geistigen Bereich, sondern auch im „praktischen“ Leben. Meine bestandene Matura war nur die Erste von vielen Gebetserhörungen in verschiedenen Lebenslagen.
Darum lest in der Bibel und öffnet euer Herz für Jesus Christus, recht viel mehr können wir kleinen Menschen ohnehin nicht tun.

„Denn Gott ist es, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen“ (NT, Brief von Paulus an die Philipper Kap.2,13)
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