Nur JESUS stillt den Hunger nach LEBEN!
SamuelHallo, ich bin Samuel, 24 Jahre alt, und arbeite als Sozialpädagoge mit Jugendlichen, die auf verschiedene Art und Weise Schwierigkeiten in der Schule oder in der Familie haben. Privat treffe ich mich gerne mit meinen Freunden und neuerdings auch mit meiner Freundin. ;-) In unserer Gemeinde bin ich für die Jugendgruppe verantwortlich, wir treffen uns wöchentlich in meiner Wohnung und verbringen den Abend miteinander.
Ich bin als Einzelkind aufgewachsen, besuchte die Maschinenbau-HTL in Wels und machte später die Ausbildung zum Sozialpädagogen. Soweit die Eckdaten...
Aber jetzt ein paar Zeilen zu mir, zu meinem Leben, Gedanken, die mich immer wieder beschäftigen ...
„Hunger ist mein Geburtsort im Land der Leidenschaften. Hunger nach Kameradschaft, Hunger nach Gerechtigkeit – nach Kameradschaft, die auf Gerechtigkeit gründet, und Gerechtigkeit, die aus Freundschaft kommt...“
Dag Hammarskjöld, ehemaliger Generalsekretär der UNO.
Dieser Hunger, den Dag Hammarskjöld hier beschreibt, hat mich mein bisheriges Leben begleitet, eine Art Sehnsucht nach Freundschaft und Frieden, mit meiner Familie, meinen Freunden und Kollegen, gepaart mit einer Sehnsucht nach Bedeutung: Wer bin ich? Warum lebe ich? Für was setze ich mein Leben und meine Energie ein?
Im Laufe der Jahre machte ich immer wieder die Erfahrung, dass diese Sehnsucht in vielen Menschen rund um mich steckt, wahrscheinlich sogar in jedem Menschen.
Leider habe ich auch eine andere Erfahrung gemacht:
Die Menschen schaffen es nicht, diesem Wunsch nach Frieden und einem liebevollen Umgang gerecht zu werden. Egal in welchem Umfeld ich war, Schulklasse, Familie, Freunde, das Ergebnis war meistens unbefriedigend. Meine Eltern hatten regelmäßig Streit, in der Schule gab es immer einen Gruppenbildungen mit verschiedenen Außenseitern, und auch jetzt als Erwachsener erlebe ich jede Menge Unverständnis und Egoismus am Arbeitsplatz.
Und während der ganzen Jahre blieb in meinem Herzen die Suche nach Antworten.
In meiner Kindheit wuchs ich mit den Ideen und Gedanken der Bibel auf. Gedanken über eben solche Themen wie Frieden, Liebe und Beziehung. Ich hatte logischerweise manchmal Schwierigkeiten, Zusammenhänge in der Bibel zu verstehen, und doch wusste ich, dass es Gott gibt, ein Gott, der mich liebt und einen Plan für mich hat.
Als Jugendlicher begriff ich, dass Gottes Plan eine Lösung anbietet für die vielen zwischenmenschlichen Probleme, mit denen ich so oft konfrontiert werde – eine Lösung für die Dinge, die bereits falsch gelaufen sind und sich nicht mehr verändern lassen und eine Lösung für die Dinge, die noch vor mir liegen.
Die Lösung hat Gott in Person von Jesus Christus den Menschen gegeben.
In meinem eigenen Leben aber auch in meiner Arbeit als Sozialpädagoge begegne ich ständig dem Thema Schuld. Man hat etwas falsch gemacht, etwas kaputt gemacht oder jemanden emotional verletzt. Nicht nur unser Gewissen sondern auch die Bibel sagt uns, dass wir für unser Verhalten bzw. Fehlverhalten verantwortlich sind. Aus Gottes Sicht führt jedes Fehlverhalten Konsequenzen mit sich – Konsequenzen meinen Mitmenschen gegenüber, aber auch Gott gegenüber. Das Geheimnis Gottes zur Lösung ist die Vergebung. Er möchte uns vergeben und wünscht sich auch, dass wir uns gegenseitig vergeben. Aber durch die Bibel verstand ich auch, dass es aus der Perspektive eines Gottes, der sich selbst nach Gerechtigkeit sehnt, eine Lösung für die Schuld jedes einzelnen Menschen geben muss. Gerechtigkeit erfordert eine Strafe für ein Vergehen. Und Gott hat bereits jemanden gefunden, der bereit war diese Schuld zu tragen: Jesus, sein eigener Sohn. Je mehr ich die Bedeutung dieser Botschaft verstehe, revolutioniert es mein Leben. In Jesus habe ich jemanden gefunden, der für meine Fehler bereits gerade gestanden ist und mich über das hinaus anleiten will, so mit den Menschen umzugehen, wie ich es mir in meinem Inneren immer gewünscht habe. Und deshalb lese ich seit meiner Jugendzeit die Bibel, weil ich in ihr Antworten auf die oben beschriebenen existenziellen Fragen finde – Antworten, die mir Ruhe und Sicherheit geben, Antworten, die mich überzeugen.
Das Ergebnis meiner Entscheidung für Jesus ist ein Leben mit Qualität. Und genau das hat Jesus den Menschen auch versprochen: „Ich bin gekommen, damit sie Leben haben, und es in Überfluss haben.“ Johannes 10, Vers 10
Jetzt als Erwachsener verfolgt mich die Sehnsucht nach Gerechtigkeit immer noch, mehr als je zuvor. Gerechtigkeit in politischen Themen wie Ausländerhass, Gerechtigkeit den Tausenden von Menschen gegenüber, die jeden Tag verhungern, während wir in diesem Überfluss leben und Gerechtigkeit in meinem persönlichen Umfeld, alleinerziehende Mütter und deren Kinder, die sich nach ihrem Vater sehnen, jede Menge einsame Menschen in unserer Gesellschaft, die meinen Hunger nach Gerechtigkeit und Freundschaft ebenso verspüren.
Brad Jersak, ein amerikanischer Pastor, der unter Randgruppen arbeitet, schreibt: „Ein Interesse an religiösen Glaubensdingen, das einen Hunger nach Gerechtigkeit vermissen lässt, ist zugleich Beruhigungspille und Ablenkungsmanöver.“
Meine letzten Jahre zeigen mir, dass ein Leben mit der christlichen Botschaft, ein Leben mit Jesus, auf keinen Fall nur eine Beruhigungspille inmitten der Ungerechtigkeit ist – im Gegenteil: Wenn ich mit Gott, und dadurch auch mit meinem Inneren, Frieden geschlossen habe, kann ich in meinem Einflussbereich ein Friedensstifter sein. Nicht jemand, der immer alles besser macht oder besser weiß (solche religiöse Menschen gibt es genug), sondern ein Freund, zu dem man gerne kommt, der den Hunger nach Gerechtigkeit und Freundschaft kennt und weiß, wie man ihn stillen kann.
Dag Hammarskjöld, ehemaliger Generalsekretär der UNO.
Dieser Hunger, den Dag Hammarskjöld hier beschreibt, hat mich mein bisheriges Leben begleitet, eine Art Sehnsucht nach Freundschaft und Frieden, mit meiner Familie, meinen Freunden und Kollegen, gepaart mit einer Sehnsucht nach Bedeutung: Wer bin ich? Warum lebe ich? Für was setze ich mein Leben und meine Energie ein?
Im Laufe der Jahre machte ich immer wieder die Erfahrung, dass diese Sehnsucht in vielen Menschen rund um mich steckt, wahrscheinlich sogar in jedem Menschen.
Leider habe ich auch eine andere Erfahrung gemacht:
Die Menschen schaffen es nicht, diesem Wunsch nach Frieden und einem liebevollen Umgang gerecht zu werden. Egal in welchem Umfeld ich war, Schulklasse, Familie, Freunde, das Ergebnis war meistens unbefriedigend. Meine Eltern hatten regelmäßig Streit, in der Schule gab es immer einen Gruppenbildungen mit verschiedenen Außenseitern, und auch jetzt als Erwachsener erlebe ich jede Menge Unverständnis und Egoismus am Arbeitsplatz.
Und während der ganzen Jahre blieb in meinem Herzen die Suche nach Antworten.
In meiner Kindheit wuchs ich mit den Ideen und Gedanken der Bibel auf. Gedanken über eben solche Themen wie Frieden, Liebe und Beziehung. Ich hatte logischerweise manchmal Schwierigkeiten, Zusammenhänge in der Bibel zu verstehen, und doch wusste ich, dass es Gott gibt, ein Gott, der mich liebt und einen Plan für mich hat.
Als Jugendlicher begriff ich, dass Gottes Plan eine Lösung anbietet für die vielen zwischenmenschlichen Probleme, mit denen ich so oft konfrontiert werde – eine Lösung für die Dinge, die bereits falsch gelaufen sind und sich nicht mehr verändern lassen und eine Lösung für die Dinge, die noch vor mir liegen.
Die Lösung hat Gott in Person von Jesus Christus den Menschen gegeben.
In meinem eigenen Leben aber auch in meiner Arbeit als Sozialpädagoge begegne ich ständig dem Thema Schuld. Man hat etwas falsch gemacht, etwas kaputt gemacht oder jemanden emotional verletzt. Nicht nur unser Gewissen sondern auch die Bibel sagt uns, dass wir für unser Verhalten bzw. Fehlverhalten verantwortlich sind. Aus Gottes Sicht führt jedes Fehlverhalten Konsequenzen mit sich – Konsequenzen meinen Mitmenschen gegenüber, aber auch Gott gegenüber. Das Geheimnis Gottes zur Lösung ist die Vergebung. Er möchte uns vergeben und wünscht sich auch, dass wir uns gegenseitig vergeben. Aber durch die Bibel verstand ich auch, dass es aus der Perspektive eines Gottes, der sich selbst nach Gerechtigkeit sehnt, eine Lösung für die Schuld jedes einzelnen Menschen geben muss. Gerechtigkeit erfordert eine Strafe für ein Vergehen. Und Gott hat bereits jemanden gefunden, der bereit war diese Schuld zu tragen: Jesus, sein eigener Sohn. Je mehr ich die Bedeutung dieser Botschaft verstehe, revolutioniert es mein Leben. In Jesus habe ich jemanden gefunden, der für meine Fehler bereits gerade gestanden ist und mich über das hinaus anleiten will, so mit den Menschen umzugehen, wie ich es mir in meinem Inneren immer gewünscht habe. Und deshalb lese ich seit meiner Jugendzeit die Bibel, weil ich in ihr Antworten auf die oben beschriebenen existenziellen Fragen finde – Antworten, die mir Ruhe und Sicherheit geben, Antworten, die mich überzeugen.
Das Ergebnis meiner Entscheidung für Jesus ist ein Leben mit Qualität. Und genau das hat Jesus den Menschen auch versprochen: „Ich bin gekommen, damit sie Leben haben, und es in Überfluss haben.“ Johannes 10, Vers 10
Jetzt als Erwachsener verfolgt mich die Sehnsucht nach Gerechtigkeit immer noch, mehr als je zuvor. Gerechtigkeit in politischen Themen wie Ausländerhass, Gerechtigkeit den Tausenden von Menschen gegenüber, die jeden Tag verhungern, während wir in diesem Überfluss leben und Gerechtigkeit in meinem persönlichen Umfeld, alleinerziehende Mütter und deren Kinder, die sich nach ihrem Vater sehnen, jede Menge einsame Menschen in unserer Gesellschaft, die meinen Hunger nach Gerechtigkeit und Freundschaft ebenso verspüren.
Brad Jersak, ein amerikanischer Pastor, der unter Randgruppen arbeitet, schreibt: „Ein Interesse an religiösen Glaubensdingen, das einen Hunger nach Gerechtigkeit vermissen lässt, ist zugleich Beruhigungspille und Ablenkungsmanöver.“
Meine letzten Jahre zeigen mir, dass ein Leben mit der christlichen Botschaft, ein Leben mit Jesus, auf keinen Fall nur eine Beruhigungspille inmitten der Ungerechtigkeit ist – im Gegenteil: Wenn ich mit Gott, und dadurch auch mit meinem Inneren, Frieden geschlossen habe, kann ich in meinem Einflussbereich ein Friedensstifter sein. Nicht jemand, der immer alles besser macht oder besser weiß (solche religiöse Menschen gibt es genug), sondern ein Freund, zu dem man gerne kommt, der den Hunger nach Gerechtigkeit und Freundschaft kennt und weiß, wie man ihn stillen kann.
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